Sunday, September 15, 2013
The End
Letzter Tag, im Hotel ausgecheckt und dann gemuetlich zum Flughafen gefahren. Wir hatten genuegend Zeit eingeplant, bei dem Verkehr in L.A. weiss man ja nie wie lange man braucht.
Am Flughafen war es nochmal spannend, da bis zum Check-In kein Upgrade in die Business Class fuer mich verfuegbar war. Somit wurde ich erstmal in die Economy Class auf einen Mittelsitz verfrachtet *grusel*. Mike ist dann in die Lounge gegangen (er hatte ja schon ein Business Ticket) und ich zum Gate. Wir haben beide versucht, mein Ticket noch umzutauschen. War zwar ein netter Ausblick aufs Vorfeld, aber die Aussichten auf 10 Stunden eingequetscht in der Holzklasse haben mir schon den Spass verdorben.
Der Mitarbeiter am Gate hatte dann ein Einsehen ("Oh ja, von diesem Platz muss ich Sie erloesen!") und hat mir ein Upgrade verkauft. Nun hatten wir zwar beide Business Class-Tickets, aber sassen noch getrennt. Wir hatten schon alle Hoffnung aufgegeben, aber als wir beide das Flugzeug betreten wollten, waren unsere Boarding Cards ploetzlich ungueltig. Der Automat hat dann neue Boarding Cards ausgedruckt - siehe da, Plaetze 18A und 18B! Nochmal vielen Dank an das BA Bodenpersonal, sie haben sich viel Muehe gegeben und uns schliesslich doch noch zusammen in der Business Class untergebracht. Der Flug war dann sehr angenehm... wenn es nur nicht nach hause gegangen waere... :) Zurueck in London, 14 Grad und Regen.... brr....
Und damit ist unsere diesjaehrige Reise auch vorbei... wir haben wieder ein paar weisse Flecken auf unserer USA-Karte ausfuellen koennen und haben auch wieder ein paar altbekannte Plaetze neu entdeckt.
The End.
Saturday, September 14, 2013
We love Cat!
Unser letzter grosser Programmpunkt der USA Reise 2013 liegt hinter uns. Begonnen hatte das Abenteuer um 9:30 Uhr als wir unser Auto an den Valet der Universal Studios abgaben. Es war unser dritter Besuch bei Universal in Hollywood (nach 2006 und 2009). Wie 2006 hatten wir uns fuer die VIP Experience entschieden, die einen exklusiven Blick hinter die Kulissen, Fruehstueck und Mittagessen sowie unbegrenztes "Vordraengeln" an allen Attraktionen beinhaltet.
2009 reichte uns der Front-of-the-Line-Pass, der aber inzwischen seinen Namen nicht mehr wirklich verdient, da er bei jeder Attraktion nur noch EINMAL eingesetzt werden kann, danach muss man sich wie jeder andere Besucher hinten anstellen. Okay, wo war ich, ach ja, Auto geparkt. Wir holten unsere VIP-Ausweise ab, fruehstueckten im Empfangsgebaeude und trafen unseren Guide fuer die Tour, die nette Cat. Es begann mit der Studiotour, die wir in einem bequemen Bus absolvierten.
Vieles kannten wir schon, aber es gab auch eine ganz neue Sache zu bestaunen: King Kong 360 3-D, inspiriert von Peter Jacksons Remake von "King Kong". Wirklch toll gemacht. Zwischendurch durften wir an einigen Stellen aussteigen und das Set der Fernsehserie "Parenthood" ansehen.
Weitere Stopps waren unter anderem die Szene des Flugzeugabsturzes aus dem Film "War of the Worlds" und eine Strassenkulisse, die im Film "Pirates of the Caribbean" zu sehen war.
Nach der Tour fuehrte Cat unsere Gruppe zum ersten Fahrgeschaeft: "The Simpsons Ride". Fuer uns altbekannt, aber immer wieder gerne gefahren. Es folgte das Mittagessen, in einem eigens fuer die VIP-Tour eingerichteten Restaurant, wo ein leckeres Buffet auf uns wartete. Mir gefielen vor allem die kleinen Kuechlein im Dessertbereich, very yummy! Um die vollen Baeuche zu schonen, stand als naechstes "Waterworld" auf dem Programm, basierend auf dem gleichnamigen Film aus dem Jahr 1995. Kannten wir - natuerlich - auch bereits, aber die Show ist sehr gut gemacht und wirklich unterhaltsam.
Als Cat die Gruppe danach zu einer Tiershow bringen wollte, beschlossen wir uns den Rest des Tages - es war inzwischen 14:30h - in Eigenregie zu gestalten. Wir verabschiedeten uns (mit Bedauern!) und schauten uns die Special Effects Stage an. Einige Stellen des Parks sind bereits fuer die grosse Halloween-Nacht dekoriert. Da waeren wir gerne einmal dabei, aber wir sind terminlich irgendwie imer zu frueh dran.
Es folgten Fahrten im "Transformers: The Ride - 3D". Ich kenne die Filme (Transfomers) nicht, aber der Virtual-Ride machte trotzdem Spass.
Zu unseren VIP-Tickets hatten wir auch Ponchos bekommen, und es war jetzt an der Zeit sie zu benutzen, ein weiterer alter Bekannter: "Jurassic Park - The Ride". Etwas nass wurden wir dabei trotzdem, aber bei dem herrlichen Sommerwetter waren wir schnell wieder trocken. Der Rest des Tages - geschlossen wurde leider schon um 18 Uhr - verging viel zu schnell. Es reichte gerade noch fuer zwei weitere Fahrten bei den Simpsons und den obligatorischen Besuch im Souvenir Shop. Dann blieb nur noch die Rueckfahrt ins Hotel, wo das grosse Kofferpacken auf uns wartete. Morgen geht es auf den langen Flug nach Europa.
Friday, September 13, 2013
Let's play ball!
Heute war unser letzter grosser Reisetag - 5h Fahrt von Las Vegas nach Los Angeles. Die letzten zwei Naechte verbringen wir im Los Angeles Marriott Burbank Airport. Aber heute abend stand erst noch das obligatorische Baseball-Spiel auf dem Programm... die Los Angeles Dodgers spielten gegen die San Francisco Giants. Es sah auf dem Papier nach einem klaren Spielverlauf aus - die Dodgers sind erster, die Giants letzter in der Western Division der National League.
Wir hatten diesmal extrem gute Plaetze, sehr dicht am Geschehen (es waren auch die teuersten die wir je gekauft haben):
An diesem Abend gab es Magic Johnson-Bubblehead-Puppen fuer alle (Magic Johnson ist inzwischen der Besitzer der Dodgers).
Im Preis enthalten war der Zugang zum Prime Ticket Club, in dem es ein nettes Buffet mit jeder Menge Essen und freie Getraenke gab. Waehrend des Spiels konnte mn sich auch weitere Leckereien an den Platz bringen lassen - alles inklusive.
Zum Spiel... wie schon gesagt, es haette eine klare Sache werden sollen, war es aber nicht. Bis zum 8. Inning stand es 1:1, im 9. Inning dann das 2:1 fuer die Dogers - aber in den allerletzten Sekunden des 9. Innings konnten die Giants noch ausgleichen - 2:2! Das heisst Verlaengerung! Wir haben uns zu diesem Zeitpunkt schon auf den Weg zum Auto gemacht (es war schon ziemlich spaet geworden). Wie wir dann im Hotel im Fernsehen gesehen haben, haben die Dodgers im 10. Inning das 3:2 gemacht und das Spiel war entschieden.
Alles in allem ein schoener Abschluss fuer den Tag.
Thursday, September 12, 2013
Absoluter Tiefpunkt erreicht!
Heute kam unser Nationalpark-Jahrespass zum letzten Mal waehrend dieser Reise zum Einsatz. Wir hatten immer noch nicht genug von der Hitze und brachen morgens gegen 10 Uhr Richtung Death Valley auf. Zwei Stunden spaeter waren wir da.
Die Aussentemperatur betrug 43 Grad C. Fuer die Gegend noch mild, der Rekord liegt bei ueber 56 Grad! Zeitlich waren wir etwas limitiert, da wir fuer den Abend noch eine Show in Las Vegas sehen wollten, deshalb fuhren wir nur zu zwei Punkten im Nationalpark. Punkt 1 war die Badwater-Senke, wo wir mit der Höhe von fast 86 Meter unter dem Meeresspiegel unseren tiefsten Punkt in den USA erreicht haben.
Aus der Froschperspektive kann man den ausgetrockneten Boden des Sees sehen, der sich bei Regen fuellt, um bei der Gluthitze kurz darauf wieder nur eine Salzkruste zurueck zu lassen.
Danach hielten wir noch am Zabriskie Point, von wo aus man einen tollen Blick auf bizarre Landschaften und das Death Valley hat.
Es folgte die Rueckfahrt nach Las Vegas, wo wir uns unter Zeitdruck zum Harrah's auf den Weg machten. Mittlerweile hatte es - wie fast jeden Tag waehrend unserer Zeit hier - angefangen zu regnen. Unser Navigationssystem fuehrte uns leider in eine Sackgasse, so dass uns nichts anderes uebrig blieb, als im benachbarten Flamingo zu parken und durch den Regen zur Show im Harrah's zu laufen. Ausser Atem, leicht angefeuchtet und etwas gestresst erreichten wir gerade noch rechtzeitig den Ticketschalter und wurden im Saal zu unseren Plaetzen gebracht, die Anweiserin war allerdings der Meinung, dass es dort schon etwas zu beengt sei und brachte uns weiter nach vorne zu besserern Plaetzen, die uns normalerweise gut 30 Dollar mehr gekostet haetten. Was wir uns angeschaut haben? Musik aus der guten alten Zeit! Es war das Jukebox-Musical "Million Dollar Quartet", das auf der wahren Geschichte einer gemeinsamen Session von Elvis Presley, Johnny Cash, Carl Perkins und Jerry Lee Lewis in den Sun Studios am 4. Dezember 1956 basiert, die als "Million Dollar Quartet" in die Geschichte einging.
Die Kuenstler auf der Buehne verstanden es perfekt, die Klassiker des Rock 'n' Roll zum Leben zu erwecken, am Ende hielt es bei Whole Lotta Shakin' Goin' On niemanden mehr auf den Sitzen. Ein guter Abschluss unserer Tage in Las Vegas. Zurueck beim Hotel trugen wir Lars' Fotoausruestung auf die oberste Etage des Parkdecks unseres Hotels, um einige Nachtaufnahmen zu machen.
Wednesday, September 11, 2013
Reservation for Hell's Kitchen
Der Tag begann mit Lars' Umzug vom Luxor ins Excalibur. Im Gegensatz zu mir wohnt er im Tower 2, der etwas neuer eingerichtet ist und wo die Zimmer noch nicht so verwohnt wie im Tower 1 sind, dafuer kosten die Uerbernachtungen ein paar Dollar mehr. Hier ist der Blick aus seinem Hotelzimmer im dreizehnten Stock:
Den restlichen Tag liessen wir etwas ruhiger angehen und schauten uns nur eine Outlet Shopping Mall ganz in der Naehe an. Erst am Abend hatten wir unseren naechsten festen Termin, ein Termin, der uns teuer zu stehen kommen wuerde. Das wussten wir allerdings bereits im Vorfeld, obwohl wir vom tatsaechlichen Ausmass ueberrascht wurden. Dieser Termin fuehrte uns ins Paris, wo ein gewisser Gordon Ramsey sein bestes Restaurant in Las Vegas betreibt, das Gordon Ramsey Steak.
Wir kennen Herrn Ramsey aus diversen Kochsendungen, unter anderem Hell's Kitchen, einer Sendung, in der Koeche darum wetteifern, eine Stellung in einem von Ramseys Restaurants zu bekommen. Eine der Siegerinnen bekam die Stelle in Las Vegas ud wir wollten uns von der Qualitaet der Kueche selbst ueberzeugen. Wir hatten vor geraumer Zeit unser erstes Gourmet-Erlebnis, als wir in Hamburg bei Christian Rach im Tafelhaus speisten. Dieser Abend war noch eine Stufe darueber. Nach der Anmeldung am Eingang ging es an die Bar, wo wir per iPad einen Blick auf die Getraenkekarte werfen konnten. Leider gab es dort nur alkoholische Getraenke, aber auf unsere Nachfrage mixte man uns problemlos alkoholfreie Cocktails.
Puenktlich zu unserem Reservierungstermin geleitete man uns an unseren Platz in der oberen Etage, wobei uns auch gleich das Neonkunstwerk an der Decke erklaert wurde. Es zeigt die Handbewegungen von Gordon Ramsey bei der Zubereitung seines Signature Dish, dem Beef Wellington.
Genau das wollten wir eigentlich bestellen. Der Kellner sorgte aber dafuer, dass sich unsere Plaene aenderten. Der Praesentation der diversen Steakvarianten konnten wir noch widerstehen...
... aber dem Hell's Kitchen Limited Edition Tasting Menu mit Autogramm von Gordon Ramsey nicht. Es bot eine Auswahl bekannter Speisen der Fernsehserie und auch das Beef Wellington war dabei.
Kroenender Abschluss war der Sticky Toffee Pudding, vermutlich der leckerste Nachtisch, den ich je gegessen habe. Am Ende gab es dann noch die teuerste Restaurantrechnung, die wir je produziert haben, ich nenne keine Summe, aber pro Menu zahlten wir 145 Dollar, dazu noch etwas Kleingeld fuer Wasser aus Wales, zwei Fruchtcocktails und das Trinkgeld fuer einen fantastischen Service. Nichts, was man sich jeden Abend leisten kann, aber dieses eine Mal war es wirklich jeden Cent wert.
Tuesday, September 10, 2013
Area 51 & Magic
Der Tag heute begann mit einem Ausflug zur beruehmten Area 51. Naja, wir sind natuerlich nicht wirklich bis zu dieser geheimen Militaeranlage gefahren, aber wir waren schon ziemlich dicht dran. Als erstes sind wir zum Extraterrestrial Highway gefahren.
Die ganze Gegend ist beruehmt fuer unerklaerte Phaenomene, merkwuerdige Flugobjekte und mehr. Eine Menge Filme und Serien spielen hier oder wurden hier gedreht, u.a. meine Lieblingsfolge aus den X-Files: Dreamland. Oder auch Paul.
Diese unmarkierte Sandstrasse fuehrt zur Area 51, wir haben uns aber nicht naeher rangetraut:
Das hier ist der beruehmte "schwarze Briefkasten" (der in Wirklichkeit weiss ist):
Als wir weiterfuhren sind ploetzlich zwei Kampfflugzeuge aufgetaucht und im Tiefflug ziemlich dicht ueber unser Auto hinweggeflogen. Aber sorry - beide sahen sehr irdisch aus, keine fliegende Untertassen!
Naechster Stop war Rachel, Nevada.
Und das Little A'le'Inn (siehe den Film Paul) laedt alle irdischen und ausserirdischen Besucher ein:
Nach unserer Rueckfahrt nach Las Vegas und einer kurzen Verschnaufpause haben wir am Abend die Vorstellung von Penn & Teller im Rio besucht:
Es war ein grossartiger Abend, ein bunter Mix vom Magie, Illusionen und Humor. Nach der Show haben sich beide die Zeit genommen, mit allen (!) Zuschauern kurz zu reden, fuer Fotos zu posieren und Autogramme zu geben. Wir haben beide unsere tollen Hochglanzprogramme mit Autogrammen versehen.
Alles in allem ein toller Tag...
Monday, September 09, 2013
Vegas, Baby!
Heute war es soweit - Las Vegas ist unser naechstes Ziel. Wir haben aber nicht die schnellste Route gewaehlt, sondern nahmen einen kleinen Umweg ueber die legendaere Route 66. Die Fahrt selber war etwas ernuechternd: ausserhalb von Ortschaften ist es eben nur eine ganz normale Strasse.
Und in den Ortschaften (oder besser gesagt: in manchen Orten) ist das Ganze zu einer Ansammlung von Souvenirshops verkommen. Ist aber nett anzusehen, wie hier in Seligman:
Am Nachmittag tauchte dann die bekannte Silhouette am Horizont auf...
Wir betreiben diesmal ein wenig Hotelhopping, um so die Extras ($20 Food/Drink Credit und ein dickes Voucher-Heft) mehrmals zu bekommen. So bin ich die ersten zwei Tage im Luxor und ziehe dann ins Excalibur um, in dem Mike die ganze Zeit bleibt. Beide Hotelcasinos liegen direkt nebeneinander, so werden die Wege nicht zu lang.
Sunday, September 08, 2013
Wir steh'n im Regen...
Nur gut, dass wir 2006 den Grand Canyon in sonniger Pracht sehen konnten. Unser heutiger Besuch fiel so ziemlich ins Wasser - buchstaeblich. Als wir ankamen, war es noch recht warm, aber schon bedeckt. Kurz nachdem wir am Rand des Canyons im Grand Canyon Village angekommen und den Shuttle Bus zu den Aussichtspunkten bestiegen hatten, begann ein Gewitter und ein heftiger Regen prasselte herab, der die Strassen geradezu flutete. Vor dem Regen entstanden noch diese Bilder. Das zweite zeigt das Kolb Studio, in dem die Brueder Emery und Ellsworth Kolb lebten und arbeiteten.
Wir hatten die Hoffnung, der Regen wuerde nachlassen, aber das Gewitter kam naeher und der Regen wurde staerker. Alle Busse sammelten an den Stationen nur noch die dort gestrandeten Besucher ein und fuhren zum Besucherzentrum zurueck. Dort warteten wir in einem Unterstand auf ein Ende der Wassermassen, aber es wurde noch schlimmer und kurzzeitig hagelte es sogar. Schliesslich hatten wir keine Lust mehr zu warten und rannten etwa 200 Meter durch den Regen zu unserem Auto.
Mit Abstand der nasseste Tag waehrend dieser USA-Reise, zumindest der Staub der letzten Wochen ist endgueltig von unserem Auto verschwunden. Morgen verlassen wir Ariziona in Richtung Nevada!
Saturday, September 07, 2013
Wow! (Part 2)
Wie angekuendigt sind wir heute morgen zeitig aufgestanden und so sah der Sonnenaufgang im Monument Valley von unseren Zimmerbalkons aus. Fantastisch!
Unser Hotel The View ist komplett in Besitz der Navajo und bringt Jobs und Wohlstand zu den ansonsten unter dem Landesdurchschnitt lebenden Navajo, ohne dass diese ihren Kulturkreis aufgeben muessen. Somit haben wir also auch ein gutes Werk getan.
Leider war es Zeit fuer uns, heute die Navajo Nation zu verlassen... auf unseren Weg nach Flagstaff/Arizona haben wir noch einige Nationalparks besucht, die sich u.a. auch mit der Vergangenheit der Indianerstaemme beschaeftigt, die hier frueher gelebt haben.
Unser erster Stop war das Wupatki National Monument:
Hier gab es Ruinen der Pueblo-Indianer zu sehen, die hier im 11./12. Jahrhundert gelebt haben.
Naechster Stop war das Sunset Crater Volcano Monument:
Das ist ein erloschener Vulkan, der vor etwa 1000 Jahren aktiv war und jede Menge Lava in die Umgebung gespien hat. Obowhl sich die Natur von diesem Disaster erholt hat, sind doch immer noch Unmengen an Lavafelder zu sehen.
Zum Abschluss des Tages haben wir dann noch den Walnut Canyon besucht.
In den versteckten Felsvorhaengen haben im 12. Jahrhundert die Sinagua-Indianer gelebt.
Morgen werden wir einen alten Bekannten wieder besuchen...
Friday, September 06, 2013
You're just not thinking fourth dimensionally!
Ya`at`eeh, um euch mit dem typischen Gruss der Navajo zu diesem Eintrag zu empfangen. Uebersetzt heisst dies soviel wie "Der Geist Gottes". Grund fuer diese kleine Sprachlektion ist, dass wir heute im Monument Valley angekommen sind.
Dieser Ort befindet sich in der Navajo Nation Reservation und ist ein beliebtes Touristenziel. Bekannt wurde die Gegend durch den Regisseur John Ford, der hier einige seiner beruehmtesten Western gedreht hat, z. B. "Stagecoach" mit John Wayne. Viele andere Filme folgten, unter anderem einer meiner Lieblingsfilme, naemlich "Zurück in die Zukunft III", womit auch der heutige Titel erklaert waere.
Aber ich bin vor Begeisterung ueber diese Kulisse schon etwas aus der Chronologie geraten. Erste Station unserer Fahrt durch das Gebiet der Navajo war das Navajo National Monument, wo wir einen Blick auf die Ruinie eines Pueblos warfen. Dafuer unternahmen wir innerhalb weniger Tage unseren naechsten Marsch durch die Hitze. Den etwa 1,6 km langen Sandal Trail empfand ich aber als angenehmer als den gestrigen Sandpfad (Lars auch!).
Die restliche Strecke bis zu unserem Hotel "The View" im Monument Valley betrug etwa 160 km, so dass wir gegen 14 Uhr ankamen, allerdings war es hier bereits 15 Uhr, wir haben erneut die Zeitzone gewechselt. Hier ein Blick auf die stilvoll eingerichtete Lobby:
Nachdem wir uns etwas frisch gemacht und ausgeruht hatten, war es 17 Uhr und das Hotel-Restaurant begann endlich mit dem Dinner-Service. Nach einem Blick auf die Karte entschieden wir uns fuer einen Samper, der uns alle traditionellen Gerichte in kleinen Portionen lieferte. Ideal fuer uns, da wir nur einen Tag bleiben und so alle Speisen ausprobieren konnten. Auf dem Bild seht ihr zwei Teller, auf dem einen sind die drei verschiedenen Eintoepfe zu sehen (Green Chile Stew, Red Chile Pork Posole und Sheep Camp Mutton Stew). Unser Favorit war die Red Chili Pork Posole, die beiden anderen waren aber auch lecker. Auf dem anderen Bild sieht man einen Navajo Taco, ein Flatbread und ein Navajo Fry Bread, das mit Honig sehr schmackhaft war.
Zum Schluss noch ein Paar Worte zu unserer Bleibe, dass mit Abstand teuerste Hotel der Gegend. Es gehoert wie das ganze Land herum den Navajos. Das guenstigste Zimmer, und das sind die, die wir haben, kostet schlappe 209 Dollar + Steuern. Deshalb bleiben wir auch nur eine Nacht. Die Aussicht ist allerdings mit Worten kaum zu vermitteln. Es erinnert ein wenig an unser Hotel am Grand Canyon, wo wir 2006 direkt vom Zimmer auf den Canyon blicken konnten (hier klicken!). Aber seht selbst.
Morgen heisst es frueh aufstehen, damit wir einige Bilder waehrend des Sonnenaufgangs machen koennen.
Thursday, September 05, 2013
Arizona vs. Utah
Heute haben wir Cedar City, Utah verlassen in Richtung Page, Arizona.
Als erstes jedoch haben wir nochmal den Zion National Park besucht, bei unserem letzten Besuch hatten wir leider nicht viel Zeit. Wir waren nicht die Einzigen, es war ziemlich voll. Aber die Fahrt durch den Park entschaedigt fuer alles:
Im Wettkampf um die spektakulaerste Landschaft liegt Utah nun ziemlich weit vorne, aber auch Arizona kann sich sehen lassen... das war der erste Anblick vom Lake Powell den wir zu Gesicht bekamen:
In Page haben wir uns dann den Glen Canyon Dam angesehen, direkt neben der Glen Canyon Bridge:
Nach dem Mittagessen bei Denny's und dem Check-in im Hotel sind wir dann nochmal losgefahren, um uns den Horseshoe Bend anzusehen. Allerdings wie schon gestern, war auch heute ein wenig koerperliche Anstrengung notwendig. In diesem Fall mussten wir etwa 1km durch die Sandwueste bei etwa 35 Grad wandern - und natuerlich auch 1km wieder zurueck. Und die Strecke war nicht gerade eben. Aber was wir dann sahen, aber wirklich atemberaubend:
Wir standen an einem Felsenrand von dem es rund 300 Meter in die Tiefe geht (man sollte nicht zu nah an den Rand gehen, es gab ein wenig Wind) und der Colorado River am Grund des Canyons die Form eines Hufeisens hat (daher der Name Horseshoe Bend).
Hier kann man die Dimensionen besser einschaetzen:
Leider hat unser Minion sich geweigert, sich am Rand des Felsens fotografieren zu lassen, er hat immer was von "Stuntdouble" und "Agent anrufen" gefaselt... so eine Diva!
Es war wirklich aufregend dort oben zu stehen und ueber die grandiose Landschaft zu schauen... bis wir dann den Weg zurueck gesehen haben:
Die winzig kleine Huette rechts oben ist eine Huette bei etwa 3/4 der Strecke wo man etwas Pause machen konnte (und wir auch davon Gebrauch machten). Aber schliesslich haben wir es geschafft und sind voellig durchgeschwitzt ins Hotel zurueck, wo eine kalte Dusche auf uns wartete (wir mussten ja auch den roten Sand aus den Schuhen und Sachen bekommen).
Und in voellig anderen Nachrichten: im Fernsehen lief gerade die aller-aller-allerletzte Folge meiner Lieblingsserie Futurama... schnief... goodbye Fry & Bender!
Wednesday, September 04, 2013
Hoo? Doo! Hoodoo!
Kurz nach 9 Uhr machten wir uns auf den Weg zu den gestern angekuendigten Nationalparks. Im Prinzip eine Rueckkehr an alte Staetten. Wir hatten beide Adressen bereits 2006 angefahren (hier klicken!), aber beim Cedar Break National Monument standen wir damals vor verschlossenem Tor. Dieses Mal war die Strasse offen und wir wurden nicht nur mit grandiosen Aussichten belohnt, sondern auch mit einem betoerenden Duft von Zedern.
Zuerst haben wir an der Strecke durch den Park an zwei Aussichtspunkten kurz gestoppt (Point Supreme Overlook, Sunrise View Point) - so sah es dort aus:
Danach beschlossen wir, am Chessmen Ridge Overlook einen kleinen Wanderweg zum Alpine Pond in Angriff zu nehmen. Abr nicht ohne vorher einen Blick auf die Aussicht zu werfen:
Der Trail sollte laut Infotafel etwa eine Meile betragen. Das ganze erwies sich als etwas anstrengender als gedacht, da der Weg sich als teilweise rutschig-matschige Auf-und-ab-Strecke erwies. Die Luft war auch recht duenn, da sich Cedar Break auf gut 3200 Meter Hoehe befindet. Wir erreichten aber schliesslich den Teich und einige Zeit spaeter mit schmutzigen Schuhen unser Auto.
Ueberall im Park sieht man diese kleinen putzigen Tierchen:
Naechster Stopp war der etwa 90 Kilometer entfernte Bryce Canyon National Park. Diesen Park hatten wir 2006 intensiv besucht, wie man an den alten Fotos sehen kann. Gleiches gilt fuer den Red Canyon. Wir hatten allerdings damals aus Zeitgruenden die Route durch den Bryce Canyon NP am Bryce Point beeendet. Dieses Mal setzten wir die Fahrt einige Kilometer fort und konnten die Fernsicht am treffend benannten Farview Point geniessen. Den Abschluss bildete die Natural Bridge. Eine Felsformation, die wie eine natuerliche Bruecke erscheint. Aehnliche Formationen gibt es im Arches Nationial Park zu sehen.
Was blieb war die zweistuendige Rueckfahrt. Erschoepft, aber noch berauscht von den fantastischen Landschaften, die Utah zu bieten hat. Oh, ich haette fast vergessen zu erklaeren, was es mit den Hoodoos auf sich hat! Es ist die Bezeichnung fuer die vom Wetter geformten Gesteinssaeulen, und davon gibt es so einige in den heute von bereisten Parks.
Tuesday, September 03, 2013
Wow!
Wow! Das ist alles, was ich nach diesem Tag sagen kann.
Unsere heutige Fahrtstrecke von Grand Junction nach Cedar City sah auf dem Papier nach 5 Stunden langweiliger Highway-Fahrt aus, aber wer schon einmal auf dem I-70 durch Utah gefahren ist, weiss, dass diese Strecke einer der landschaftlich beeindruckendsten Highways in den USA ist. Wir haben an ziemlich allen View Areas angehalten und so viele Fotos gemacht, es faellt mir echt schwer eine Auswahl fuer den Blog zu treffen.
Dieses Bild hier entstand einige Meilen hinter Green River:
Und das hier ist der Black Dragon Canyon:
Dieses Bild haben wir am Ghost Rock gemacht:
Am Nachmittag fing es kurz vor Cedar City noch an zu regnen - gut fuer unser schmutziges Auto! ;)
Morgen werden wir die National Parks in der Umgebung besuchen - es gibt sicher noch mehr von dieser spektakulaeren Landschaft!
Monday, September 02, 2013
Atemlos
Die heutige Etappe fuehrte gut 300 Kilometer westwaerts, immer auf dem Highway 50, der durch malerische Landschaften verlaeuft. Zunaechst galt es den Monarch Pass zu ueberwinden. Fast 3450 Meter hoch gelegen, wird die Luft schon etwas duenn, wenn man wie wir aus den flacheren Gefilden stammt. Der Pass weckte Erinnerungen an 2009, als wir die nordamerikanische kontinentale Wasserscheide am Independence Pass ueberquert haben, der noch ein kleines bisschen hoeher liegt.
Einige Meilen spaeter kamen wir am Blue Mesa Reservoir vorbei, einem Stausee, der an diesem sonnigen Sonntag von einigen Freizeitkapitaenen befahren wurde.
Hoehepunkt des Tages war allerdings unser Besuch im Black-Canyon-of-the-Gunnison-Nationalpark, diese Schlucht ist zwar nicht der Grand Canyon, den wir spaeter noch auf dem Programm haben, aber die Aussicht vom Rand des Canyons ist ausserordentlich beeindruckend.
Anschliessend blieb die Fahrt nach Grand Junction, wobei wir in der Distanz ein Gewitter beobachteten, dass sich leider nicht in unsere Richtung bewegte. Ein starker Regen haette unserem mittlerweile ziemlich verdreckten Hyundai nicht geschadet.
Aber von unserem Hotel, dem Courtyard Grand Junction, hat man auch einen interessanten Ausblick auf den Flughafen und die Berge dahinter.
Sunday, September 01, 2013
Another Town, Another Train
Wie Mike gestern schon angekuendigt hatte, ist unser heutiger Plan leider ins Wasser gefallen - oder genauer gesagt, in Flammen aufgegangen. Die Royal Gorge Bridge hat das Feuer im Juli zwar gut ueberstanden, aber das gesamte Gelaende drumherum ist zerstoert, 48 von 52 Gebaeuden zerstoert, Schaden ca. $25 Millionen. Wir wollten uns das mal ansehen, aber es ist alles weitraeumig abgesperrt. Man kann aber an der Vegetation sehen, wo das Feuer gewuetet hat:
So haben wir uns dann fuer eine Zugreise durch den Royal Gorge Canyon entschieden - und zwar in einem sehr luxurioesen Vista Dome mit grossen Fenstern und Bedienung am Platz. Hier ist unser Zug:
Und das ist der Wagen in dem wir sassen - ganz oben wo die grossen Fenster sind:
Und so sieht das ganze an Bord aus:
Kurz gesagt - die Tour war FANTASTISCH! Wir hatten einen spektakulaeren Blick auf den Canyon, die Bedienung war klasse, wir haben auch viele kleine Geschichten und Anekdoten ueber die Gegend gehoert. Und die Royal Gorge Bridge haben wir auch gesehen, aber nur von unten. Wir sind ja unten im Canyon langgefahren:
Alles in allem eine tolle Fahrt. Auch die Rueckfahrt von Canon City nach Salida war sehr sehenswert, auch wenn es zum ersten Mal ein wenig geregnet hat:
Und morgen geht es weiter nach Nordwesten, nach Grand Junction.