Saturday, September 28, 2019
Last Day... Fun and Drama
Was für ein Abreisetag! Nachdem wir gestern einen Ruhetag eingelegt haben, wollten wir heute das Maximale aus den letzten Stunden in den USA herausholen. Unser Disney-Ticket galt für zwei Tage, somit hatten wir noch einen Park, den wir besuchen konnten. Aber welcher der vier Kandidaten würde am meisten Spaß liefern? Magic Kingdom und Epcot konnten wir schnell von der Liste nehmen, blieben Hollywood Studios und Animal Kingdom. Ersteren hatten wir schon besucht und wir hätten die Star-Wars-Welt noch einmal sehen können. Animal Kingdom lockte mit ihrer Welt zum Film Avatar. Etwas neues sehen zu wollen, gab den Ausschlag. Wir versuchten in der Disney-App mittels Fast Pass die Wartezeiten zu verkürzen, aber die guten Sachen waren alle ausgebucht. Wir stellten uns auf Schlangestehen ein.
Gegen 10 Uhr betraten wir das Animal Kingdom und gingen sofort in Richtung Avatarwelt.
Dort angekommen sahen wir zuerst die Na'vi River Journey, eine Bootsfahrt durch eine Höhle dieses Planeten. Wartezeit: 60 Minuten. Diese Attraktion war aber erst als zweites geplant. Wir wollten die Hauptattraktion! Unter dem Titel Avatar Flight of Passage sollte hier ein einmaliges Erlebnis geboten werden. Wartezeit: 90 Minuten! Bevor wir uns anstellten, testete Lars noch den Sitz. Leider war dieser zu klein, gut, dass wir das vorher herausgefunden haben. Wir beschlossen jetzt die Bootsfahrt zu machen. Aus 60 Minuten wurden eher 70. Endlich durften wir einsteigen und genossen eine stimmungsvolle, etwa fünfminütige Tour. Es wäre wirklich besser, wenn Disney auch Expresstickets anbieten würde.
Zeit, das weitere Vorgehen zu planen. Lars wollte auf Safari in Afrika gehen, ich die Qual des langen Wartens in Pandora auf mich nehmen. Dort stand der Timer inzwischen auf 150 Minuten. Autsch! Für die Safari wurden 75 Minuten angezeigt. Wir addierten die Zeit, die Lars nach Afrika brauchen würde zur ungefähren Dauer der Fahrt und kamen zum Ergebnis, das wir theoretisch gleichzeitig fertig sein könnten. So trennten sich unsere Wege für etwa zwei Stunden.
Kurz nachdem ich mich in die Warteschlange eingereiht hatte, wurde die Attraktion für zusätzliche Besucher gesperrt, man wollte vermutlich den Rückstand abarbeiten. So ging es langsam voran. Als ich nach etwas mehr als einer Stunde den Eingang zur eigentlichen Fahrt erreichte, konnte ich es fast nicht glauben. Weitere 20 Minuten später begann mein virtueller Flug auf dem Rücken eines Banshees. Die nächsten Minuten brachten mir das beste virtuelle Erlebnis, das ich bis jetzt hatte. Der Flug durch die fremde Welt ist so beeindruckend. Wäre noch schöner, wenn man schneller drankommen würde.
Lars war derweil in Afrika angekommen, hatte seine Wartezeit überstanden und fuhr in einem von diesen Safari-Wagen an der Tierwelt vorbei.
Da es noch immer sehr warm war, haben sich nicht viele Tiere gezeigt, die meisten lagen doch irgendwo im Schatten rum oder haben wie die Nilpferde die Hitze im Wasser verbracht.
Die Geier haben ihre Fluegel in den Wind gehalten um etwas Abkuehlung zu bekommen. Bei den Flamingos war gerade Fuetterung.
Unser Timing war nahezu perfekt, fast gleichzeitig kamen wir gegen 13 Uhr 20 am vereinbarten Treffpunkt an. Schnell etwas gegessen und dann die anderen interessanten Dinge im Park besucht. Für die Dinofahrt hatten wir einen Fast Pass reservieren können, also nur minimale Wartezeit für eine Zeitreise zu den Dinos. Eine hübsch gemachte Fahrt im Stil einer Geisterbahn, nur wird man im ruckelnden und schaukelnden Gefährt an Sauriern vorbei kutschiert.
Was war noch? Ein 4D-Trickfilm mit dem Titel It's Tough to be a Bug!, kurz aber lustig und UP! A Great Bird Adventure, eine Tiervorführung, bei der verschiedene Vögel über die Zuschauer flogen. Es gab auch einen sprechenende Papagei:
Zum Abschluss ging es zur Expedition Everest - Legend of the Forbidden Mountain, wo ich den Messner, nein den Yeti finden wollte. Zum Glück hatten wir hier ebenfalls den Fast Pass, so dass ich um kurz nach 16 Uhr ein letztes Mal während dieser Reise Achterbahn fahren konnte.
Danach war der Zeitpunkt gekommen, den Park zu verlassen.
In unserem Apartment duschten wir zogen frische Kleidung an und packten die Koffer. Um 19 Uhr machten wir die letzte Fahrt in unserem Tahoe, der uns zuverlässig transportiert hat. Wir tankten ihn nochmal voll, bevor es zum Flughafen ging. Hier war es wegen der späten Abflugzeit ziemlich leer, so dass wir schnell und problemlos durch die Sicherheitskontrolle kamen. Blieb noch etwas Warten in der Lounge und dann ging es an Bord. Ein wenig Drama gab es noch als Lars' Koffer nicht in Birmingham ankam... aber zum Glueck wurde er einen Tag spaeter noch nachgeliefert.
Das war's fuer 2019... wir sind diesmal 3144 Meilen durch acht Bundesstaaten gefahren!
Friday, September 27, 2019
Zeit zu packen
Nach den anstrengenden letzten Tagen haben wir heute einen Ruhetag eingelegt. Ausschlafen, kurz einkaufen, Waesche waschen, Koffer packen usw. Unser grandioses Apartment laedt auch zum Faulenzen und Ausruhen ein. Und wir haben uns noch ein letztes Mal Ben & Jerry-Eiskreme gekauft.
Morgen sind wir tagsueber nochmal bei Disney und abends gehts dann zum Airport.
Kong, Kong, Kong, Kong...
Thursday, September 26, 2019
Disney Star Wars
Wir bummelten noch eine Shops, wobei die "Droid Factory" besonders auffiel. Hier darf man seinen eigenen Droiden konstruieren. Aus einer Sammlung von Einzelteilen wird ausgewaehlt, das ganze kommt auf ein Fliessband und dort dann zusammengeschraubt und -gesteckt. Das muss eine Goldgrube fuer Disney sein.
Auf dem Weg zum Ausgang kamen wir an der "Voyage of the Little Mermaid" vorbei. Da die Vorfuehrung gerade begann, schauten wir sie uns an. Etwas Musik, etwas Puppenspiel, eine "echte" Meerjungfrau und eine gelungene Unterwasserweltatmosphaere.
Das war dann wirklich genug fuer den Tag. Mein Schrittzaehler nannte eine Distanz von etwa 15 Kilometern, die wir im Park gewandert waren.
Morgen der naechste Park.
Wednesday, September 25, 2019
Welcome home!
Heute mal ein Blogeintrag von mir, Lars...
Wir haben Jacksonville verlassen und sind nach Orlando gefahren, der Kreis hat sich somit geschlossen. Leider bedeutet das auch, dass unsere letzte Station erreicht ist und wir nur noch ein paar Tage hier in Orlando verbringen werden bevor es wieder zurueck nach Hause geht. Aber wir machen das Beste daraus!
Als erstes musste ich noch ein fehlendes Teil meiner Cowboy-Ausruestung kaufen... einen Hut! Wir waren zum dritten Mal bei Cavenders (die Orlando-Filiale hat erst vor vier Tagen aufgemacht, alles war noch nagelneu). Wie schon in den anderen Shops wurden wir sehr freundlich empfangen und fachmaennisch beraten... und so sieht das Ergebnis aus:
Wir haben wieder das Marriott's Cypress Harbour gewaehlt, da sind wir nun zum dritten Mal abgestiegen. Zum Vergleich... so sah es vor vier Jahren aus - und so sieht es heute aus:
Diesmal war alles neu eingerichtet, aber immer noch die tollen grossen Apartments.
Heute abend haben wir Waesche gewaschen und uns auf die grossen Themepark-Besuche in den naechsten Tagen vorbereitet... morgen gehts zu Disney, wir werden die neue Star Wars: Galaxy’s Edge-Attraktion ansehen... und nun gehen wir schlafen, gute Nacht!
Tuesday, September 24, 2019
Auf der Suche nach der Quelle der Jugend
Monday, September 23, 2019
Macon to Jacksonville
Goodbye Georgia, hello again Florida.
Ein weiterer Tag, den wir zu einem grossen Teil in unserem Auto verbrachten. Zuerst immer Richtung Sueden auf der Interstate 75, dann kurz nach der Staatsgrenze in Florida auf der Interstate 10 nach Osten, insgesamt etwa 440 Kilometer. Am spaeten Nachmittag erreichten wir Jacksonville, assen etwas und erledigten noch ein paar Einkaeufe. Hier in Florida stossen wir oft auf Publix, ein etwas feinerer (und teurerer) Supermarkt als Walmart und Target.
Wir wohnen hier im wieder in einem Marriott. Unsere Zimmer sind recht frisch renoviert, das ist natuerlich schoen. Leider wird zwei Etagen ueber uns immer noch gearbeitet. Morgens wird man also von Baugeraeuschen geweckt...
Sunday, September 22, 2019
Atlanta to Macon
Am Nachmittag erreichten wir unser Hotel, ein Fairfield Inn, in Macon, wo wir noch ein paar Backwaren und Kaffee von Dunkin' Donuts zu uns nahmen. Jetzt ist Ausruhen angesagt, morgen haben wir eine lange Etappe vor uns.
Saturday, September 21, 2019
NL East Division Champions!
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Thursday, September 19, 2019
Nashville to Chattanooga via Lynchburg
Nashville, Music City
Wednesday, September 18, 2019
Memphis to Nashville
Tuesday, September 17, 2019
Elvis has left the building
Monday, September 16, 2019
Walking in Memphis



Sunday, September 15, 2019
Zum ersten Mal in Arkansas
Neuer Tag, neuer Bundesstaat. Von Louisiana ging es nordwaerts nach Arkansas, genauer gesagt in die Hauptstadt des Staates: Little Rock. Die Zeit reichte sogar noch, um ein paar Dinge in der Stadt anzuschauen. Erster Stopp war das Arkansas State Capitol. Da heute Sonnabend ist, gab es leider keine Fuehrung und ein Teil des Gebauedes war nicht zugaenglich. Es blieb ein Blick in den Empfangsraum des Gouverneurs.
Weiter ging es zum William J. Clinton Presidential Center & Park. Bill Clinton begann seine politische Karriere als Gouverneur von Arkansas und diese Gebaeude beherbergen ein Museum und seine Präsidentenbibliothek.
Zu sehen gibt es zum Beispiel die gepanzerte Praesidentenlimousine, ein Cadillac Fleetwood.
Eine Nachbildung des Kabinettraums, zwischen den Fahnen der Stuhl des Praesidenten.
Bekannt war Clinton ja auch fuer seine Saxofonkuenste.
Hier ein schneller Blick in eine Nachbildung des Oval Office.
Ausserdem war eine Kunstausstellung zu sehen, die auf die Verschmutzung der Meere durch Plastikmuell aufmerksam machen will. Sie traegt den Titel "Washed Ashore: Art to Save the Sea". Aus gesammelten Plastikmuell wurden verschiedene Kunstwerke geschaffen, zum Beispiel dieser Hai.
Zum Abschluss noch ein Blick auf die Clinton Park Presidential Park Bridge:
Fast vergessen, wir haben heute auch den Impossible Burger bei Burger King getestet. Ein vegetarischer Burger, der wirklich fast genauso wie Fleisch schmecken soll. Unser Urteil: in der Tat sehr dicht dran.
Und das war es fuer diesen Tag.
Saturday, September 14, 2019
From Houston to Shreveport, from Texas to Louisiana
Heute nur ein Tag auf der Strasse, der groesste Teil davon auf dem US 59. Insgesamt um die 370 Kilometer von Houston nach Shreveport, womit wir Texas hinter uns gelassen haben und wieder in Louisiana sind. Eigentlich stand der Besuch einen Museums hier auf der To-do-Liste, aber leider passte es mit der Oeffnungszeit nicht. Morgen frueh nachholen geht nicht, da es am Sonnabend geschlossen ist. Pech gehabt.
Fast geschaft, gleich muss unsere Abfahrt kommen.
Lichtblick: Tank fast leer und kurz vor unserem Hotel eine Tanke mit einem so niedrigen Spritpreis, wie wir ihn bislang nicht gesehen haben. Man sollte annehmen, dass der Sprit in Texas billig ist, schliesslich foerdern und verarbeiten sie dort selbst, aber die Preise lagen zwischen $ 2.12 und $2.29, manchmal sogar noch teurer, die Gallone. Bei $1.81 kamen schon Zweifel, ob da was falsch ausgezeichnet war. Unser Verbrauch liegt uebrigens so um die eine Gallone pro 20 Meilen (umgerechnet etwa 4,4 Liter auf 32 Kilometer, oder 11,7 Liter fuer 100 Kilometer).
Unterkunft erreicht, Hampton Inn by Hilton, schon etwas aelter, aber fuer den Preis okay.
Morgen steht uns eine weitere laengere Etappe bevor.
Friday, September 13, 2019
Galveston, oh Galveston
Nach dem Fruehstueck machten wir uns heute morgen auf den Weg nach Galveston. Der Ort liegt ca. 80 Kilometer suedoestlich von Houston, etwa eine Autostunde entfernt. Vielleicht kennt der eine oder andere auch den gleichnamigen Song von Glen Campbell. Nachdem wir uns im Besucherzentrum ueber Parkmoeglichkeiten und Faehrplaene informiert hatten, fuhren wir zum Faehranleger der Galveston-Port Bolivar Ferry.
Diese Autofaehre verbindet Galveston Island mit der Bolivar-Halbinsel. Die Ueberfahrt in eine Richtung dauert etwa 20 Minuten und ist kostenlos. Im Internet hatten wir gelesen, dass man sie auch als Fussgaenger benutzen kann und sie so als Gratis-Bootstour empfohlen wurde.
Wir liessen uns 40 Minuten lang die frische Seebrise um die Ohren wehen und sahen sogar einige Delfine, die um die Faehre herumschwammen. Dem Fotoapparat entzogen sich die Tiere allerdings, kaum hatte man eins gesichtet und die Linse ausgerichtet, war es schon wieder untergetaucht!
Die Vogelwelt war leichter abzubilden, so wie diese blinden Passagiere.
Am Anleger Port Bolivar sahen wir sogar Pelikane.
Nach der Seefahrt ging es weiter ans Meer, Ziel war die Galveston Seawall, ein mehrere Kilometer langer Strand am Golf von Mexiko.
Schuhe und Struempfe ausgezogen und ein kleiner Spaziergang im warmen Wasser, sehr angenehm!
Die Zeit reichte noch, uns ein wenig in der Altstadt umzusehen und bei La King's Confectionery einen Vanille-Milchshake zu trinken.
Auf dem Heimweg hielten wir zum Essen und zum Einkaufen. Zuerst ein Halt in der Baybrook Mall, dann weiter zu Cavender's. Warum zu Cavender's? Lars hatte etwas ganz bestimmtes auf seiner Einkaufsliste...
Und die Auswahl war so gross...
Nach fachmaennischer Beratung wurde schliesslich ein passendes Paar gefunden, die noetigen An- und Ausziehhilfen wurden natuerlich gleich mitgekauft.
Und das war es dann fuer diese Etappe der Reise und die erste Woche in den USA ist auch vorbei. Yeehaw!
Thursday, September 12, 2019
Astronautenzweierlei
Zwei Dinge standen heute auf dem Programm und beide hatten mehr oder weniger mit Raumfahrt zu tun. Am Morgen fuhren wir zum Space Center Houston, etwa eine halbe Stunde Autofahrt entfernt von unserem Hotel Downtown. Kurz nach 10 Uhr waren wir da und verbrachten die naechsten knapp fuenf Stunden damit, die Ausstellungen zu betrachten, zwei Tramtouren mitzumachen und ein paar Andenken zu erwerben. Dies war die dritte NASA-Einrichtung, die wir im Laufe der Zeit in den USA besucht haben. Vorher waren wir bereits im U.S. Space & Rocket Center in Huntsville (Alabama) und im Kennedy Space Center in Florida. Waehrend in Florida die Raketen starten bzw. starteten, wurden die Missionen von Houston aus geleitet und kontrolliert, deshalb auch das beruehmte Filmzitat "Houston, wir haben ein Problem!".
Schon vom Parkplatz kann man ein Shuttle Carrier Aircraft mit dem Shuttle-Nachbau "Independence" sehen. Beide koennen von innen besichtigt werden, so dass wir einen guten Eindruck von den Dimensionen bekamen.
Passend zum 50. Jahrestag der ersten Mondlandung gab es eine Tour zu dem Kontrollraum, von dem im Jahr 1969 die Apollo-Missionen geleitet wurden. Vom Band wurden Originalfunksprueche vom Tag der Landung eingespielt und auf den Bildschirmen waren die Telemetriedaten zu sehen.
Die zweite Tramfahrt brachte uns zu einer Saturn-V-Rakete. Sie kam nicht mehr zum Einsatz, weil aus Budgetgruenden die Fluege zum Mond nach Apollo 17 eingestellt wurden. Auch im Kennedy Space Center ist eine der drei nicht mehr verwendeten Saturn V zu sehen.
In einem anderen Bereich stehen zahlreiche originalgetreue Nachbildungen von Raumkapseln, Prototypen von Fahrzeugen, Robotern und Modulen der Internationalen Raumstation. In letzteren koennen Astronauten sich mit den Gegegenheiten vertraut machen, bevor sie ihren Flug zur ISS antreten.
Einen weiteren Kontrollraum gab es ebenfalls zu sehen. Waehrend er im Moment dazu dient, Mitarbeiter fuer deren kuenftige Aufgaben auszubilden, sollen von hier aus die zukuenftigen Missionen des Artemis-Programms geleitet werden.
Dieses Exponat zeigt den historischen Moment, als 1975 waehrend des Apollo-Sojus-Test-Projekts die US-amerikanische und sowjetische Kapsel im Weltraum gekoppelt wurden. Zu sehen ist der Astronaut Tom Stafford, der die Hand zur Begruessung ausstreckt.
Mit Astronauten der anderen Art bekamen wir es am Abend zu tun. Keine Reise, ohne nicht mindestens ein Baseball-Spiel zu besuchen. Am heutigen Abend spielten die Houston Astros im Minute Maid Park gegen die Oakland A's. Das Stadion liegt etwa 20 Minuten Fussweg entfernt von unserem Hotel, da konnten wir das Auto in der Garage lassen. Das Stadiondach war geschlossen, so dass die drueckend heissen Temperaturen draussen blieben.
Wie so manches Mal bei unseren Spielbesuchen verlor das Heimteam. Trotz anfaenglicher Fuehrung stand es am Ende 3:5. Durch die warme Nacht schlenderten wir zurueck zu unserem Hotel. Fuer morgen ist ein Ausflug ans Wasser geplant.
Wednesday, September 11, 2019
Welcome to Texas!
Nicht viel zu berichten heute, Fruehstueck im Hotel, Navi aktiviert und Aufbruch nach Houston. Im Voerdergrund sieht man unser treues Gefaehrt, schon ein wenig schmutzig von der Reise.
Die erste von zwei imposanten Bruecken, die wir heute befuhren. Gesehen hatten wir sie schon gestern vom Casino aus.
Es dauerte nicht lange, bevor wir die Staatsgrenze nach Texas ueberquerten und wir hielten im Welcome Center, um Infomaterial und eine Strassenkarte von Texas einzusammeln.
Um die Strecke etwas aufzulockern, legten wir einen Zwischenhalt in Port Arthur ein. Das Internet empfahl dort einen Besuch des Boardwalks. Wir erwarteten nicht viel und wurden so auch nicht enttaeuscht. Im Internet steht auch, dass der Ort ein Zentrum der erdoelverarbeitenden Industrie ist, das koennen wir bestaetigen, wir sahen jede Menge Raffinerien. Eine erfreuliche Ueberraschung gab es, direkt gegenueber des Boardwalks befindet sich eine US-Postal-Service-Filiale. Ich nutzte diese Gelegenheit, um die Briefmarken zu kaufen, die ich brauchen werde.
Weiter ging es, immer noch auch der Interstate 10 Richtung Westen. Hier Bruecke Nummer 2, die Anfahrt erinnerte an den Start einer Achterbahnfahrt.
Auf der anderen Seite war der Anblick wenig malerisch, aber durchaus typisch fuer diesen Teil von Texas, wo die Oelindustrie eine bedeutende Rolle spielt.
Schliesslich tauchte die Skyline von Houston auf. Kurz darauf erreichten wir unser Hotel, das Residence Inn Houston Downtown.
Wir gaben das Auto beim Valet ab, checkten ein, brachten das Gepaeck aufs Zimmer und gingen essen. Nachtisch (Ben&Jerry-Eis) holten wir uns auf dem Heimweg bei CVS.
Gute Abkuehlung an diesem erneut heissen Tag. Bis jetzt hatten wir ueberall Temperaturen von 30 Grad aufwaerts.
Tuesday, September 10, 2019
Wenn die Auswahl zu gross ist...









Monday, September 09, 2019
From Beignets to Cheese Fries and Burgers
Bevor wir heute unseren naechsten Pit Stop in Lafayette ansteuerten, blieb ein wenig Zeit, um unser Fruehstueck in einer beruehmten Institution einzunehmen: dem Café du Monde. Wie soviele Touristen vor uns bestellten wir Beignets und Milchkaffee.
Wirklich sehr schmackhaft, aber Vorsicht mit dem Puderzucker! Derart gestaerkt schlenderten wir Richtung Flussufer und warfen einen Blick auf den Mississippi.
Hier sieht man das Gebaeude der Jackson Brewing Company, gebraut wird hier nicht mehr, stattdessen befinden sich hier jetzt Lokale und Shops.
Unser Weg fuehrte ein letztes Mal zur Bourbon Street. Die Spuren der gestrigen Partygaenger waren gerade bereinigt worden. Nass glaenzte die Strasse in der morgendlichen Hitze.
Wieder zurueck im Hotel packten wir unsere Sachen, riefen beim Concierge an, um unser Auto aus der Garage holen zu lassen und fuhren in den Garden District. Eine der beruehmten Sehenswuerdigkeiten dort ist der historische Friedhof "Lafayette Cemetery No. 1". Gegruendet 1833 und noch immer benutzt, ist der Friedhof bekannt fuer seine Graeber und Mausoleen.
Hier zwei kleine Eindruecke von unserem Rundgang:
Damit war das Kapitel New Orleans beendet. Wir gaben die Adresse unseres Hotels in Lafayette in das Navi ein und weiter ging es auf der Interstate 10 nach Westen. 230 Kilometer, reine Fahrzeit 2 1/2 Stunden. Kurz nach 16 Uhr erreichten wir unser Hotel, das Home2 Suites by Hilton Parc Lafayette.
Direkt gegenueber des Hotels fanden wir unser Abendessen. Name des Lokals "Grub". Das Bedienungskonzept war etwas ungewohnt, statt einen Platz zugewiesen zu bekommen, dann bei einer Bedienung seine Bestellung aufzugeben, ordert man aehnlich wie in einem Fast-Food-Restaurant, bezahlt sofort, bekommt einen Tracker, den man auf dem Tisch abstellt, an dem man sich hinsetzt. Dahin wird einem das Essen gebracht. Da wir erstmalige Besucher waren, erhielten wir als Begruessungsgeschenk eine kleine Vorspeise gratis. Insgesamt eine positive Neuentdeckung. Die Cheese Fries waren genauso gut wie die Burger. Soviel fuer heute.
Sunday, September 08, 2019
It's pronounced "New Awlins"
Heute erreichten wir New Orleans, auch bekannt als the Big Easy. Aus den geplanten drei Tagen war notgedrungen einer geworden, plus ein paar Stunden morgen frueh vor unserer Weiterreise. Wenigstens ein paar klassische Dinge wollten wir sehen und tun. Unser Hotel befindet sich an der Grenze zum French Quarter, so dass wir zu Fuss den Stadtteil erkunden konnten. Unser Weg fuehrte uns zunaechst zur Bourbon Street, wo reichlich Partyvolk unterwegs war und aus den Lokalen mehr oder weniger gute Musik erschallte, auf der Strasse trommelten Kids auf Eimern laute Rhythmen.
Es ging vorbei an den fuer die Stadt typischen Haeusern, die man in dem einen oder anderen Film oder einer Fernsehserie gesehen hatte.
Dieses Haus fiel durch die besondere Dekoration auf:
Ich hatte in einer Doku ueber die Stadt einen Laden gesehen, den ich ganz originell fand und der sich im am Rande des Viertels befindet, Bloody Mary's Haunted Museum. Dort kann man unter anderem eine eigene Voodoo-Puppe basteln und vor Ort segnen lassen.
Ich tat mein bestes die Figur, zu dekorieren und auf Lars' Wunsch kam auch Glitter zum Einsatz. Mal sehen, ob die Puppe in der Zukunft ihren Zweck erfuellt.
Es war mittlerweile frueher Abend und wir machten uns auf den Weg, eine geeignete Futterstelle zu finden.
Unsere erste Wahl war proppevoll, so dass wir auf unsere Alternative zurueckgriffen. Durch den immer noch heissen Abend - die Temperaturen hier liegen bei 35 Grad Celsius - gingen wir weiter bis zum Crescent City Brewhouse. Dort entschieden wir uns beide fuer das Jambalaya Risotto, um einen Hauch der hiesigen Kueche abzubekommen. Da unser Auto in der Garage geblieben war, hatten wir die seltene Gelegenheit, alkoholische Getraenke zu konsumieren. Lars bestellte ein Pilsner, ich einen Sampler mit vier Biersorten.
Die Spezialitaet des Hauses, das Eigengebraeu "Red Stallion" konnte ueberzeugen und Lars orderte ein Glas davon. Zum Abschluss trank jeder noch einen Cocktail und dann ging es auf den zurueck zum Hotel.
Saturday, September 07, 2019
Zeit, Zeit aufzuholen
Trotz unserer Erschoepfung wachten wir beide schon sehr frueh auf, gegen 4 Uhr morgens Ortzeit war es mit dem Schlaf bei uns vorbei. Es waere angesichts der langen Strecke, die vor uns lag, nett gewesen, etwas mehr Ruhe in der Nacht zu finden, aber so ist es mit dem Jetlag, kann man nichts machen.
Erster Punkt auf der heutigen To-do-Liste: Einkaufen. Kurz nach 7h verliessen wir das Hotel und nach einem kurzen McMuffin-Zwischenstopp fuer Lars ging es weiter zu Target, um uns mit ein paar Notwendigkeiten fuer die weitere Reise zu versorgen: Getraenke, Snacks, Sonnencreme und aehnliches.
Unser Ziel fuer heute war Mobile, Alabama, ungefaehr 630 km zu fahren. Ausser den Stopps zum Ausruhen war keine Zeit, um irgendwo unterwegs etwas zu unternehmen, zwar schade, aber diese Teilstrecke hatten wir schon vor 4 Jahren besucht. Wir passierten vertraute Ortsschilder und Stadtsilhouetten, es ging vorbei an Tallahassee, Panama City und Pensacola. (Wer moechte, kann hier und hier nachlesen, was wir damals hier erlebt haben.) Kurz hinter Pensacola passierten wir die Staatsgrenze und erreichten Alabama.
Gegen 17 Uhr waren wir fast in Mobile, aber vorher hielten wir in Spanish Fort, um in einem Restaurant zu essen, das uns damals sehr gut gefallen hatte: das Original Oyster House. Wir wurden nicht enttaeuscht. Ich versuchte ein neues Gericht auf der Speisekarte: Fish Tacos. Superlecker. Lars mit seiner Wahl auch zufrieden (Shrimp Alfredo Pasta!). Im Shop des Restaurants kauften wir abschliessend ein paar Glaeser der hauseigenen BBQ-Sauce, um spaeter zuhause eigene Speisen damit etwas aufzupeppen.
Bis zum Hotel waren es nun nur noch 11 Minuten Fahrzeit. Einen ungeplanten Stopp gab es aber noch, wir brauchen auf dieser Reise offensichtlich immer etwas Drama, die Tanknadel sprang ins Rote und der Bordcomputer wechselte von vermutlichen 46 Meilen moeglich auf FUEL LOW. Auf der Strasse ohne Sprit liegen zu bleiben, erschien keine gute Option. Zum Glueck sahen wir vom Highway aus eine Tankstelle, schnell abgebogen und fuer 20 $ etwas Sprit nachgefuellt.
Gegen 18 Uhr checkten wir in unser Hotel, ein Marriott, ein. Schoene Zimmer auf der 15. Etage mit netter Aussicht. Den Rest das Tages liessen wir ruhig angehen. Blog schreiben und dann ab ins Bett. Morgen muessen wir zum Glueck nur ein Drittel von dem fahren, was wir heute hatten: 230 km bis nach New Orleans, reine Fahrzeit geschaetzte 2,5 Stunden. See y'all there!
Friday, September 06, 2019
Ein stuermischer Beginn, aber nicht ganz vom Winde verweht...
Good news everbody! Wir sind endlich in den USA angekommen. War ein langer, anstrengender und teils nervenaufreibender Weg bis hierhin. Nach der Absage des geplanten Flugs begann ein hektischer Tag des Umbuchens und Umplanens. Neuer Flugtermin wurde der 5.9., zwei Tage in New Orleans verloren, ein paar Tage mehr Fahrstress, um verlorene Zeit und Strecke aufzuholen. Als am 3.9. eine Nachricht von Aer Lingus kam, dass man den Flug nicht garantieren koenne, aber eine kostenlose Umbuchung moeglich sei, spekulierten wir auf eine Verbesserung der Lage, auch wenn kurz darauf zu lesen war, dass der Flughafen in Orlando seinen Betrieb eingestellt habe. Banges Warten, aber nachdem wir auch am 4.9. abends keine weitere Nachricht bekamen, brachen wir beide am gestrigen Morgen zum Hamburg Airport auf.
Lars kam aus Rostock, wo er ein paar Tage verbracht hatte, so dass wir seit sehr langer Zeit gemeinsam von Hamburg abflogen. Es begann mit reichlich Verspaetung, aber wir hatten 4 Stunden Wartezeit in Dublin, entsprechend gelassen nahmen wir das hin.
In Dublin angekommen, besuchten wir kurz die normale Aer Lingus Lounge, wo wir neue Boarding Passes ausgedruckt bekamen. Lars fand eine bekannte Buchstabenkombination auf seinem: viermal das S. Hatte er letztes Mal auch. Die Schlange an der Einreisekontrolle war allerdings so lang, dass er nach seiner Spezialkontrolle zu mir aufschliessen konnte. Zu meiner Freude hatten sie dort die Automaten, an denen man selber Fotos und Fingerabdruecke machen musste, abgeschafft. Stattdessen gab es jetzt etwa 20 Schalter mit Einreisebeamten, die die Hunderten von Passagieren zuegig abfertigten. Wir waren schneller fertig, als befuerchtet und nach etwa einer halben Stunde hatten wir den Einreisestempel in unseren Paessen. Das liess uns genuegend Zeit fuer einen Abstecher in die Abfluglounge, wo wir eine Kleinigkeit futterten und tranken.
Gegen 15 Uhr 30 machten wir uns auf den Weg zum Boarding. Das verzoegerte sich um eine paar Minuten, anschliessend die naechste Verzoegerung, als vor dem Flugzeugeingang ein weiteres Mal gewartet werden durfte, weil man an Bord doch noch nicht ganz fertig war. Schliesslich war Boarding complete, aber es gab noch ein paar Schwierigkeiten und der Captain informierte darueber, dass wir mit Verspaetung starten wuerden.
Es wurden etwa 45 Minuten. Als wir abhoben, war das eine ziemliche Erleichterung, jetzt waren wir wirklich auf dem Weg! 800 geflogene Kilometer spaeter kam ploetzlich eine Ansage des Captains: "Ist zufaellig ein Arzt an Bord?" Das kannte ich bisher nur aus Filmen und da nahm das nie ein gutes Ende, soll heissen Umkehren zum Startpunkt oder Zwischenlandung auf dem naechstgelegenen passenden Flughafen. Mit Bangen verfolgte ich auf dem Infobildschirm, wie sich das Flugzeugsymbol langsam weiter nach Westen bewegte, in der Hoffnung wenigstens soweit zu kommen, dass wir nicht nach Dublin umkehren wuerden.
Auf dem Bild sieht man die Route, die geflogen wurde. Weil der Sturm sich an der Kueste befand, verlief der Weg weiter landeinwaerts als sonst ueblich.
Die Crew bemuehte sich derweil den Service wie gewohnt durchzufuehren, aber zu allem Ueberfluss war einer der Bordoefen ausgefallen und die Mahlzeiten konnten nur sehr langsam aufgewaermt werden.
Kurz vor der Ausgabe des Essens wurde der Sitz ganz links von mir als Bett vorbereitet. Zu unserer Ueberraschung sahen wir, dass nicht etwa ein Passagier erkrankt war, sondern es eine der Flugbegleiterinnen erwischt hatte. Eine Aerztin war zum Glueck an Bord, die sich kuemmern konnte, zudem stand man per Funk mit einen speziellen medizinischem Service in Kalifornien in Verbindung. Die junge Fraue hatte offensichtlich starke Schmerzen im Unterleib und wand sich auf dem "Bett". Aus den Notfallkoffern wurden Dinge herausgesucht und verabreicht und dann blieb nur das Warten.
Die Qualitaet des Essens litt vermutlich nicht nur unter dem kaputten Ofen, sondern auch darunter, dass die Crew verstaendlicherweise anderes im Kopf hatte. War uns in dem Moment auch nicht besonders wichtig, der Appetit war uns vergangen. Die naechsten 7 Stunden waren ein staendiges Bangen und Warten und Hoffen, dass es ihr besser gehen moege und wir das Ziel erreichen wuerden.
Unsere Erleichterung war entsprechend gross, als draussen die Lichter Orlandos sichtbar wurden.
Kurz nach 21 Uhr Ortszeit landeten wir, machten uns auf den Weg zu unserem Gepaeck, dass wohlbehalten angekommen war - es haette mich ehrlich gesagt auch nicht gewundert wenn zum ersten Mal ein Koffer verschwunden waere. Nach einen kurzen Umweg, wir hatten nach einem Shuttle zu den Mietwagen gesucht, weil es das eigentlich immer gab, in Orlando muss man aber nur einmal ueber die Strasse und ist im Parkhaus. Wir fanden unser Fahrzeug, ein alter Bekannter, Chevy Tahoe. Es folgten zwei Stunden Fahrt durchs naechtliche Florida zu unserer Unterkunft in Gainesville. Dort sind wir dann ins Bett gefallen.
Monday, September 02, 2019
"Dorian"
Tja... wir wollten "was Neues", nun haben wir was Neues bekommen: zum ersten Mal hat ein Hurrikan unsere Reiseplaene beeintraechtigt: "Dorian" ist heute vor der Kueste Floridas angekommen und Aer Lingus hat aus Sicherheitsgruenden unseren Flug gestrichen. Nach einer Nacht mit umbuchen und Telefonwarteschleife beim Aer Lingus Callcenter haben wir unsere Fluege auf Donnerstag (5.9.) umgebucht bekommen. Dazu mussten wir auch die Reise ein wenig aendern, mit etwas strafferen Fahrzeiten und nur einem Tag in New Orleans sind wir am 8.9. in Lafayette wieder im Plan und koennen alle gebuchten Dinge noch machen. Der Blog geht also erst am 5. richtig los...
Das ist der voraussichtliche Weg von Dorian:
Short version for my English-speaking friends: Aer Lingus has cancelled the flight to Orlando today, we will take the next scheduled flight on Thursday. We had to cut two days off the New Orleans stay, but after that we will be back on track. More updates from Thursday on...